Häfen 2014

Zugegeben, in der vergangenen Saison sind hier im Blog nicht so viele Beiträge aufgetaucht.

Da bietet sich doch ein Schietwetter-Tag wie heute an, einen Rückblick auf den vergangenen Sommer zu wagen. Nicht in dem Sinne „Nach Auffrischen des Windes mußten wir ein Reff in das Groß einbinden…“; das lese ich oft in Reiseberichten, finde es aber nur begrenzt interessant.

In diesem Artikel geht es um ein paar Häfen, die wir während unserer Touren besucht haben. Für mich ist es immer interessant, wie mir ein Hafen gefällt, welche Neuigkeiten es gibt und wie ich dort rein komme.

Also, los geht’s:

Dyvig

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Die Dyvig gehört sicherlich zu den schönsten Buchten Dänemarks. Wir haben schon oft dort geankert und wunderbar in Abrahams Schoß gelegen. Wenn das Wetter aber nicht mitspielt, kann man auch wunderbar in einen der beiden Häfen in der Dyvig gehen. Im Rahmen der disjährigen Pfingstfahrt unseres Vereins waren wir im linken Hafen, und dort hat es uns sehr gut gefallen. Da am Pfingstwochenende erwartungsgemäß reger Andrang herrschte, wurden wir von den Hafenmeistern in unsere Box geleitet. Toller Service wie auch sonst die Betreuung durch die Larsen-Brüder perfekt war.

 Mårup (Samsø)

Mårup Hafen

 

Der Hafen Mårup auf Samsø ist seit seinem Ausbau mit einem eigenen Becken für Yachten eine echte Alternative zu den sonstigen Häfen auf der Insel. Er liegt auf der Westseite südlich der Steilküste und gegenüber der Insel Tunø. Die Zufahrt ist gut betonnt, allerdings sollte man sich auf die Tonnen und nicht auf die auf dem Plotter sichtbare Rinne verlassen. Der Hafen ist gut ausgerüstet und grenzt direkt an die wunderschöne Natur von Samsø. Man kann von hier aus Spaziergänge auf die Steilküste oder mit dem Fahrrad Touren über die ganze Insel machen. Ein echter Wohlfühlhafen! Und wenn man etwas Glück hat, bekommt man den perfekten Sonnenuntergang gratis dazu.

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 Anholt

Über Anholt selbst muß man nicht viel schreiben. Die Insel im Kattegat ist etwas ganz Besonderes und einmalig. Uns zieht es immer wieder dort hin.

Der Hafen hingegen ist nicht auf dem neuesten Stand der Technik. Die Stege sind nicht unbedingt vertrauenerweckend, und auch die Strom- und Wasserversorgung ist eher antik. Aber das nimmt man hier gerne in Kauf. Eine Sache hat sich doch getan: Es gibt an den Stegen seit ein paar Jahren neue Heckbojen. Damit dürfte das in der Vergangenheit berühmt berüchtigte Heckankerchaos der Vergangenheit angehören (zumindest in der Nebensaison war das Festmachen so völlig entspannt). Außerdem haben die Heckbojen eine angenehme Höhe, sodaß man sie gut erreichen kann.

 

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